Geschichte des Gewerbegebiets
Zum Thema Gewerbegebiet kursieren verschiedene Gerüchte und Versionen der ehemaligen Planung um 1990 herum. Die Planungsunterlagen sagen es viel einfacher: Talkau hat sich mit ca. 11 ha Gewerbegebiet verhoben. Mit den Stellungnahmen des Kreises und der Landesplanungsbehörde war erst einmal Schluss. Aber die Befürworter, vor allem Grundeigentümer, wollten damals wie heute nicht nachgeben. Nach dieser ersten Phase folge Plan „B“.
Richtig geraten, im Sommer 1991 wurde den Gemeindevertretern ein Beschlussvorschlag vorgelegt, der eine neue Planung beinhaltete. Diese wurde, da sich inzwischen die Aktive Wählergemeinschaft AWG gegründet hatte, am 19.06.1991 (zur Probeabstimmung) behandelt. Wie dem Schreiben zu entnehmen ist, fand ein Gespräch mit Vertretern des Kreisbauamts, dem Bürgermeister und zwei Gemeindevertretern statt. Der neue Plan wurde erörtert. In dem Gespräch fielen die Worte: "Man kann erst einmal mit der kleinen Gewerbefläche anfangen. Es wird schnell Mehrbedarf entstehen und dann klappt man den Plan um und hat schon mal das doppelte". Wie das weitergehen könnte..?
Die Entscheidung war eindeutig: 4 dafür, 4 dagegen, somit Antrag abgelehnt. Ein Gemeindevertreter durfte wegen Befangenheit nicht an der Abstimmung teilnehmen.
Durch Eingaben und einen Antrag wurde die Flächennutzungsplanung wiederbelebt:
21.05.1990 Einwohner wünscht eine weitere Fläche als MD-Gebiet aufzunehmen.
04.09.1991 Einwohner Antrag, 6 ha als Mischgebiet aufzunehmen.
06.09.1991 Einwohner wünschen Änderungen in einer MD-Fläche.
30.10.1991 Sitzung der GV, der Antrag führte zur Aufnahme weiterer Flächen
18.03.1992 Inzwischen änderte sich die Landesplanung und das ursprüngliche Gewerbegebiet westlich der B207 wurde wieder in die Planung einbezogen.
Nun ging alles schnell und man fing da an, was eigentlich ganz an den Anfang gehört. Dafür gleich zwei mal hintereinander.
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